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Wirtschaft 21/05/2020
Wichtig ist den Kunden Zuversicht zu vermitteln

Unterstützung. Viele Unternehmer und Private wissen nicht, wie sie die Corona-Krise überstehen sollen. Deshalb kommt die Oberbank ihrem Kernauftrag mit Stundungen, Überbrückungsfinanzierungen und Förderungen nach.


Im Jahr 2019 entwickelte sich das operative Geschäft der Oberbank hervorragend. Der Überschuss vor Steuern stieg um 2,1 Prozent auf 276,2 Millionen Euro. Die Ertragssteuern stiegen um 33,8 Prozent auf 60,1 Millionen Euro besonders stark an. Auch im Jänner und Februar dieses Jahres hielt die gute operative Entwicklung bei der Oberbank an. Aufgrund des Coronavirus wird sich diese aber nicht fortsetzen. Was Corona für die Gesamtwirtschaft bedeutet, weiß man noch nicht.


Laut Experten der Oberbank wäre ein kurzer scharfer Konjunkturcrash noch der „best case“. Er wäre der günstigste Preis dafür, die Krise in den Griff zu bekommen. Es sei dabei egal wie stark das BIP zurückgehe, solange es eine Chance auf Erholung gebe. „Worst case“ wäre eine Krise, die sich ohne Besserung über viele Monate zieht.


UNBÜROKRATISCHE HILFE

„Das Wichtigste ist jetzt, dass wir den Kunden Zuversicht vermitteln und sie dabei unterstützen, alle bestehenden Hilfsprogramme zu nützen. Viele wissen nicht, wie sie diese schwierige Phase überstehen sollen, deshalb ist es unser Kernauftrag, ihnen Stundungen, Überbrückungsfinanzierungen oder Förderungen zu verschaffen“, sagt Petra Fuchs, Direktorin Oberbank Geschäftsbereich Salzburg. Stundungsansuchen würden von der Oberbank besonders kurzfristig und unbürokratisch bewilligt, um gemeinsam mit den Kunden den mittelfristigen Liquiditäts- und Finanzierungsbedarf erheben zu können. „Das ist die Voraussetzung dafür, unter Berücksichtigung sämtlicher Förderungen, Haftungen und Garantien ein jeweils individuelles Gesamtpaket zu erstellen“, so Fuchs.


„Die Unternehmen wollen wieder planen können, deshalb benötigen wir jetzt einen präzisen Hochfahrplan für alle Sektoren der Wirtschaft.“ Petra Fuchs, Direktorin Oberbank Geschäftsbereich Salzburg


STARKE KERNKAPITALQUOTE

Die Oberbank hat im Moment eine extrem hohe Kundenkontaktfrequenz. Dabei zeigt sich, dass vor allem kleinere Unternehmen – etwa aus den Branchen Gastronomie, Einzelhandel, Eventagenturen etc. – massiv bis teilweise existentiell betroffen sind. Die Großunternehmen sind liquiditätsmäßig besser aufgestellt, haben aber auch mit diversen Herausforderungen zu kämpfen. Vor allem die Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) ist in dieser Situation unverzichtbar. Sie hat als Förderbank des Bundes binnen kürzester Zeit ein praktikables und zielgruppenorientiertes KMU-Haftungsprogramm ausgerollt, schnell, unbürokratisch und leicht verständlich.



Die Oberbank ist überdurchschnittlich kapitalstark und liegt mit knapp 18 Prozent Kernkapitalquote und über 20 Prozent Gesamtkapitalquote europaweit im oberen Spitzenfeld. Und zu den Jahren 2008/2009 besteht ein großer Unterschied. Damals entstand die Wirtschaftskrise aus einer Banken- und Finanzkrise, jetzt aus einem Gesundheitsproblem. Heute sind die wirtschaftlichen Strukturen grundsätzlich intakt und die Banken sind sehr gut aufgestellt, vor allem in Österreich. Sie haben ihre Kapitalausstattung deutlich erhöht und haben eine viel höhere Risikotragfähigkeit.


Christian Granbacher


 

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