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Wirtschaft 22/05/2020
Die Lebensfreude am Fahrradfahren neu entdecken

IKO Sportartikel. Bewegung fördert die Gesundheit. IKO bietet dazu die größte Rad-, Textil-, Schuh- und Zubehörauswahl in der Region.


Mitten in Corona-Zeiten, erweist sich das Fahrrad als krisenfestes Verkehrsmittel. Abstand zu halten ist zwar das Gebot der Stunde, aber da das Coronavirus vor allem über Tröpfcheninfektion auf kurze Distanz übertragen wird – ist das Rad eine vergleichsweise sichere Variante um von A nach B zu kommen. Medizinerinnen und Mediziner empfehlen Öffentliche Verkehrsmittel nach Möglichkeit zu vermeiden und stattdessen mit dem Fahrrad zu fahren. „Wenn jemand mit einem blauen Auge aus dieser Krise rauskommt, dann sind es wohl wir“, hat Tessa Irlbacher zu ihrem Personal gesagt. Sie ist Geschäftsführerin der IKO Sportartikel Handels GmbH und somit Chefin von rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Niederlassungen gibt es im bayerischen Raubling sowie in Hallwang nahe der Stadt Salzburg. Neben zahlreichen innovativen Sportartikeln und modischer Sportbekleidung vertreibt IKO vor allem hochwertige und von den Kunden hochgeschätzte Fahrräder. Umso besser, dass mit Konrad und Cielo Irlbacher – die Eltern von Tessa – die Pioniere des Familienunternehmens Corratec die Fahrradmarke von IKO bereitstellen. Corratec ist dafür bekannt, die höchsten Qualitätsstandards zu erfüllen. Als Vertriebskanal genutzt wird dabei ausschließlich der stationäre Fachhandel. „Gerade jetzt während der Krise, entdecken die Leute wieder die Lebensfreude am Fahrradfahren. Sie genießen die Schönheit der Natur und die Bewegung, die zudem noch gesundheitsfördernd ist“, so Irlbacher im Skype-Interview gegenüber ECHO. Und dass die Gesundheit das A und O ist, würden wir alle momentan auf eindrucksvolle und auch schmerzliche Art und Weise erfahren.


HÜRDEN ÜBERWINDEN

Aber auch wenn IKO im Vergleich zu anderen Branchen momentan relativ krisenresistent aufgestellt ist, gibt es im Kopf von Tessa Irlbacher genügend Überlegungen, die Zukunft betreffend. Denn in Zeiten einer Wirtschaftskrise, werden die Menschen wohl eher auf einfachere Sportbekleidung setzen, als auf tolle Markenartikel aus dem höheren Preissegment. Zudem gab und gibt es für sie und ihre Mitarbeiter auch jede Menge Hürden zu überwinden. Alleine der Umstand, dass sich die IKO Niederlassungen in zwei verschiedenen Ländern befinden, macht alles komplizierter. „Die politischen Aussagen in Österreich sind viel klarer als in Deutschland“, merkt die IKO-Geschäftsführerin an, was auch damit zu tun habe, dass die Bundesländer in Deutschland jeweils eigene Entscheidungen treffen, während in Österreich die Bundespolitik die Route vorgibt. Trotzdem sind die zahlreichen neuen Gesetze und Regelungen weder für die Unternehmer noch für die Kunden derzeit leicht zu durchschauen. Parkplatzabstände, Sicherheitsabstände zwischen den Personen, Quadratmetergrößen der Geschäfte, die darüber Auskunft gaben, ob man aufsperren darf oder nicht müssen dabei ebenso berücksichtigt werden, wie die Maskenpflicht oder das zur Verfügung stellen von Desinfektionsmitteln. „Wir haben miterlebt, dass Desinfektionsmittel-Spender eine Rarität am Markt sind“, so Irlbacher. Beschaffen konnte sie diese trotzdem, auch der Glasschutz für die Kassa-Mitarbeiter ist in beiden Filialen schon längst montiert.


„Wir produzieren in Bayern und sind ein regionales Unternehmen. Mit den Österreichern teilen wir uns die Berge und die Leidenschaft für das Fahrradfahren.“ Tessa Irlbacher, Geschäftsführerin der IKO Europe GmbH (Salzburg) und Geschäftsführerin Einzelhandel der IKO Sportartikel und Handels GmbH (Raubling)


KREATIVE IDEEN

IKO verkauft die Fahrräder und Sportartikel seit Beginn der Krise zusätzlich sowohl über das Telefon, als auch über Onlineformulare und WhatsApp (Näheres dazu unter: www.iko-world.at). Die Bedingung der Vorkasse wurde kurzfristig gestrichen, um den Kunden ihre Räder so schnell wie möglich zukommen zu lassen. Ein Vertrauensvorschuss des Sportartikelhändlers, der sich auch bewährt hat. Mittlerweile kann man auch wieder vor Ort einkaufen und sich unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen mit Sportartikeln ausstatten.


Vom Einsatz und Ideenreichtum ihrer Mitarbeiter während der schwierigen Zeiten ist die IKO-Geschäftsführerin begeistert. „Ich bin froh um diese kreativen Köpfe, die Wege gefunden haben, den Geschäftsverlauf auch unter widrigsten Umständen aufrechtzuerhalten. Online-Verkäufe etwa wurden von ihnen getestet und ständig optimiert.“ IKO hat auch beschlossen die Fahrradproduktion voll durchlaufen zu lassen und keine Mitarbeiter zu entlassen. Mittlerweile sind alle in Kurzarbeit und sie brennen seit der Lockerung der Maßnahmen schon wieder darauf, wie gewohnt zu arbeiten. So gut es die Umstände eben zulassen.


An die Konsumenten appelliert Tessa Irlbacher regional einzukaufen. Sie habe erlebt, wie sich zahlreiche mittelständische Unternehmen auf die Beine gestellt haben, um die Krise zu überstehen. Jeder habe neue Ideen geboren, um das Geschäft am Laufen zu halten. „Wir produzieren in Bayern und sind ein regionales Unternehmen. Mit den Österreichern teilen wir uns die Berge und die Leidenschaft für das Fahrradfahren“, so Irlbacher. Solidarisch zeigt sich IKO auch was das Thema Schutzmasken angeht. Über Kontakte zu Herstellern in China durch das eigene Corratec Büro in Taiwan konnte man viele Schutzmasken importieren, die das Unternehmen vor allem an den Katastrophenschutz in Rosenheim zum Einstandspreis weitergibt.


Christian Granbacher


 

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