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Wirtschaft 23/05/2020
Bodner ist führend bei großen Bauvorhaben

Platzhirsch. Wer baut, trägt Verantwortung. Die Bodner Gruppe zählt mit rund 3.000 Beschäftigten zu den größten privaten Hoch- und Tiefbauunternehmen Westösterreichs.


Als Komplettanbieter mit Sitz in Kufstein und weiteren Standorten in Tirol, Vorarlberg, Klagenfurt, Bayern und der Schweiz ist das Unternehmen auch seit über zehn Jahren am Salzburger Markt vertreten. Über die Erfolgsstory von Bodner im Land Salzburg, große Projekte und künftige Projekte hat ECHO mit Dipl.-Ing. Wolfgang Göbel, Leiter der Bodner Niederlassung in Wals bei Salzburg, gesprochen.


ECHO: Welche Projekte hat Bodner seit Gründung der Niederlassung in Salzburg realisiert?

Dipl.-Ing. Göbel: „Zu unseren Vorzeigeprojekten in Stadt und Land Salzburg zählen beispielsweise die Landesberufsschule Wals, die HTBLA Salzburg, das Kraftwerk Hallein, der Flughafen Tower, Interspar Lehen, Maximarkt Anif oder das SCA Shoppingcenter.“


ECHO: Wie hat sich die Niederlassung Salzburg im vergangenen Jahrzehnt entwickelt?

Dipl.-Ing. Göbel: „Bodner beschäftigt aktuell in Salzburg 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 2019 einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Während wir uns in den ersten Jahren vorwiegend auf Hochbauprojekte konzentriert haben, hat sich unser Portfolio in den Folgejahren auch in Salzburg stark ausgeweitet. Unsere Tiefbauabteilung setzt für das Land Salzburg, die Landeshauptstadt und zahlreiche andere Gemeinden Straßenbauprojekte um. Daneben sind wir sind wir auch mit dem Bereich Tankstellenbau sehr erfolgreich im Auftrag namhafter Mineralölkonzerne österreichweit tätig. Die Abteilung Ingenieurbau – der derzeit größte Bereich am Standort in Salzburg Wals – wurde von ÖBB und ASFINAG mit namhaften Infrastrukturprojekten betraut. So etwa mit dem Neubau der Wienerdammbrücke am Salzburger Hauptbahnhof und dem Lärmschutz in Bad Gastein. Eine Kernkompetenz des Ingenieurbaues liegt im Kraftwerksbau: Zahlreiche Projekte haben wir für die Salzburg AG und den Verbund sowie für private Energieerzeuger bereits umgesetzt. Auch im angrenzenden Bayern ist die Niederlassung Salzburg für Infrastruktur- und Kraftwerksprojekte tätig. Besonders stolz sind wir auf den Bau des Paracelsusbades und zahlreicher Wohnbauten gemeinnütziger Bauträger als Generalunternehmer.“


ECHO: Realisiert die Bodner Gruppe auch eigene Projekte in Salzburg?

Dipl.-Ing. Göbel: „Besonders hervorzuheben ist unser Eigenprojekt PERRO, das gegenüber der ebenfalls zur Bodner Gruppe gehörenden Kiesel Passage liegt. Von der Projektentwicklung über die gesamte Ausführung bis hin zur Vermietung bzw. dem Betreiben wurde alles mit dem unternehmenseigenen Know-how der Bodner Gruppe umgesetzt.“ 


ECHO: Gehören noch weitere Unternehmen zu Bodner Salzburg?

Dipl.-Ing. Göbel: „Mit unserem Tochterunternehmen SFW Salzburger Fertigteilwerk in Bergheim produzieren wir konstruktive Fertigteile, Halbfertigteile, Fassadenteile sowie Fertigteiltreppen. Mit diesen Produkten vereinfachen wir Bauprozesse und erhöhen die Wirtschaftlichkeit.


ECHO: Welche Projekte plant die Bodner Gruppe in Salzburg?

Dipl.-Ing. Göbel: „Bodner hat in Wals in den Jahren 2015 und 2017 das 2,7 Hektar große Areal der ehemaligen Alpine erworben, die bestehenden Gebäude einem Facelifting unterzogen und die Außenanlagen attraktiver gestaltet. Unsere Niederlassung und die Hofer KG beleben nunmehr das bestehende ALP’AREAL. Eine logische und konsequente Weiterentwicklung wird dieses – direkt an der A1 und dem Salzburger Flughafen – gelegene Quartier in einen attraktiven Business-Campus transformieren und dem Standort einen neuen städtebaulichen Ausdruck und ein neues starkes Image verleihen.“


ECHO: Wird die Bodner Gruppe in Salzburg auch personell weiter wachsen?

Dipl.-Ing. Göbel: „Sowohl Bodner Salzburg als auch unser Fertigteilwerk in Bergheim sind seit Jahren auf Wachstumskurs. Daher sind wir immer auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Geschäftsbereichen.


ECHO: Welche Auswirkungen hatte die Corona Krise bislang auf Ihren Standort?

Dipl.-Ing. Göbel: „Bei der Umsetzung infrastrukturerhaltender Maßnahmen mussten wir teilweise auch während des Shutdowns weiterarbeiten. Unsere Geschäftsleitung hat aber sofort reagiert und alle Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Wege geleitet. Wir sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankbar, dass wir hier gemeinsam flexibel und diszipliniert zusammen gearbeitet haben.“


ECHO: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dipl.-Ing. Göbel: „Angesichts des wirtschaftlichen Shutdowns in ganz Österreich ist es für die heimischen Unternehmen jetzt besonders wichtig, dass Stadt und Land Salzburg sowie die Gemeinden ihre Investitionen für Infrastrukturmaßnahmen in naher Zukunft erhöhen, um einen der wichtigsten Wirtschaftsmotoren in Schwung zu halten.“    


ECHO: Vielen Dank für das Gespräch.

 

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