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Wirtschaft 18/09/2020
In Zeiten wie diesen werden Notare verstärkt aufgesucht

Dr. Claus Spruzina. Der Präsident der Notariatskammer für Salzburg bemerkt aktuell eine steigende Nachfrage zum Thema Immobilien. Sie gelten mehr denn je als sicherer Hafen für Geld und es gibt Befürchtungen, dass Erb- und Schenkungssteuer kommen könnten. 


Im Auftrag der Österreichischen Notariatskammer wurde von Marketagent eine Immobilienstudie durchgeführt. Im März und Mai 2020 wurden repräsentativ für Österreich 2.100 Personen zwischen 25 und 65 Jahren befragt. Bei der Eigentumsquote liegt das Bundesland Salzburg im bundesweiten Vergleich auf Platz vier. 65 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger besitzen demnach zumindest eine Immobilie. Also Haus, Wohnung und/oder Grundstück. Der österreichweite Schnitt liegt bei 59,4 Prozent Eigentumsquote, acht Prozent davon nennen sogar zwei oder mehrere Immobilien ihr Eigen.


KOMPETENTE BERATUNG IST WICHTIG

In Wien stehen im Bundesvergleich die wenigsten Immobilien (34,8 Prozent) im Eigentum. Im Burgenland sind 76,1 Prozent Eigentümer zumindest einer Immobilie. In Niederösterreich 73,7 Prozent gefolgt von der Steiermark (66,8 Prozent). Hinter Salzburg liegen dann Oberösterreich (62 Prozent), Kärnten (61,4 Prozent), Tirol (60,8 Prozent) und Vorarlberg mit 58,2 Prozent.

„Bei Kauf, Verkauf beziehungsweise bei der Übergabe von Immobilien ist 83,7 Prozent der Salzburger eine rechtlich einwandfreie Abwicklung sehr wichtig. Gefolgt von guter, kompetenter Beratung mit 82,9 Prozent“, sagt Dr. Claus Spruzina, Präsident der Notariatskammer für Salzburg. Geht es um einen Immobilien-Kauf suchen vergleichsweise nur 35,8 Prozent der Befragten Rat im Internet. 


„Die steigende Verunsicherung der Bevölkerung über die Zukunft und stark schwankende Aktienkurse führen dazu, dass die Menschen vermehrt Immobilien als wertsicheren Hafen für ihr Geld betrachten.

Dr. Claus Spruzina, Präsident der Notariatskammer für Salzburg


SICHERE GELDANLAGE

Dr. Claus Spruzina kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die Menschen aktuell vermehrt Unterstützung durch Notare anstreben. Dies hänge auch mit der Covid-19-Pandemie zusammen. „Das Thema der Übergabe von Liegenschaften ist wieder aktueller geworden, weil die Menschen befürchten, dass Erbschafts- und Schenkungssteuern kommen werden“, berichtet Spruzina. Als zweiten Grund der hohen Nachfrage sieht er, dass Immobilien aktuell noch stärker im Vordergrund stehen, weil sie als sichere Geldanlage zu sehen sind. „Die steigende Verunsicherung der Bevölkerung über die Zukunft und stark schwankende Aktienkurse führen dazu, dass die Menschen vermehrt Immobilien als wertsicheren Hafen für ihr Geld betrachten“, so der Präsident der Notariatskammer für Salzburg.


EXPERTISE DURCH NOTAR GEFRAGT

Beim Thema Erben und Verschenken ergibt die durchgeführte Studie, dass Notare Ansprechpartner Nummer eins sind. 66,7 Prozent derer, die überlegen eine Immobilie zu verschenken oder zu vererben, wenden sich an den Notar.

Generell erfreut sich auch das Offene Notariat großer Beliebtheit in der Bevölkerung. Veranstaltungen, bei welchen die Bürgerinnen und Bürger Informationen von Notaren einholen können, sind sehr gut besucht. Zudem arbeiten die Notare ehrenamtlich sehr eng mit höheren Schulen zusammen und bieten auch dort ihr Fachwissen für die Schülerinnen und Schüler an.


Christian Granbacher


Daten und Fakten aus der Immobilienstudie 2020 Ergebnisse für Salzburg

Hauptmotive für den Erwerb einer Immobilie:

- Die Schaffung eines Eigenheims liegt mit 66,7 Prozent unverändert auf Platz eins der Motive, warum eine Immobilie erworben wird.

- Die Befragten schätzen Immobilien aktuell zunehmend als Altersvorsorge (46,3 Prozent).

- 39,8 Prozent meinen, das Motiv „sichere Geldanlage / Betongold“ wäre ausschlaggebend, warum sie eine Immobilie kaufen würden.

-  22 Prozent erwerben Immobilien als Vorsorge für Kinder und Enkel. 

 

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