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Wirtschaft 30/09/2019
Erstes Halbjahr 2019: Erfreuliche Entwicklung der Oberbank
Kreditwachstum. Die Kredite bei der Oberbank sind allen Kategorien angestiegen. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr 2019 ist jedoch etwas eingetrübt. 


Im ersten Halbjahr 2019 konnte die Oberbank vor dem Hintergrund schwacher Wachstumsperspektiven ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielen und das Rekordergebnis des Vorjahres neuerlich übertreffen. Der Überschuss vor und nach Steuern wurde gesteigert, ebenso die Kredite, wie auch die Primäreinlagen. „Das Kernkapital wurde erneut gefestigt, mit einer Quote von 17,36 Prozent liegt die Oberbank im Spitzenfeld vergleichbarer europäischer Banken“, erläuterte Josef Weißl, Vorstandsdirektor der Oberbank bei einer Pressekonferenz in Salzburg.


PROFITABLES WACHSTUM

Die Ertragssteigerungen der Oberbank übertrafen die Entwicklung der Kosten, sodass die Cost-Income-Ratio neuerlich gesenkt werden konnte. Sie beträgt zum Halbjahr 50,08 Prozent. Man habe sich in der Geschäftsgebarung nicht von Unruhe im Aktionariat irritieren lassen, sondern Kundenkredite und Primäreinlagen ausgeweitet und die Expansion, vornehmlich durch die Eröffnung von Filialen in Deutschland, fortgesetzt. „Wir sind darauf fokussiert, auch in Zukunft diesen Weg des nachhaltigen, profitablen Wachstums fortzusetzen“, so Weißl.

Der Grund für den anhaltenden Erfolg der Oberbank ist in erster Linie das Kreditwachstum in allen Kategorien. Seit Mitte 2018 wurden 5,1 Milliarden Euro an neuen Krediten vergeben. Das Kreditvolumen stieg im Jahresabstand um 5,2 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro. Dieses Wachstum ist möglich, weil die Oberbank nicht durch Liquiditäts- oder Kapitalengpässe eingeschränkt wird.

Die Privatkredite stiegen seit Mitte 2018 um 7,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Rund 80 Prozent des Volumens entfielen auf Wohnbaufinanzierungen, der Rest auf Konsumkredite.


„Wir sind darauf fokussiert, auch in Zukunft den Weg des nachhaltigen, profitablen Wachstums fortzusetzen.“

Josef Weißl, Vorstandsdirektor Oberbank


UND IN ZUKUNFT?

Für das zweite Halbjahr rechnen die Führungskräfte der Oberbank mit einer Reduktion der Wachstumserwartung auf breiter Front. Die Notenbanken werden die Zinspolitik voraussichtlich weiter verschärfen. Dies wird über Negativzinsen die Banken und deren Bilanzen enorm belasten, während nicht zu erwarten ist, dass die Zinssenkungen die Wirtschaft spürbar beleben werden.

Für die Oberbank erwartet das Management die Fortsetzung des Kreditwachstums und ein stabiles Dienstleistungsergebnis. Das Beteiligungsergebnis wird deutlich schwächer erwartet, das Kreditrisiko sollte auf dem außergewöhnlich niedrigen Niveau verharren. Das sehr gute Ergebnis des ersten Halbjahres kann nicht auf das Gesamtjahr 2019 hochgerechnet werden. Ein Jahresüberschuss in annähernd gleicher Höhe wie 2018 wäre ein schöner Erfolg.


Einen Wechsel in der Leitung gab es in der Oberbank Salzburg. Frau Romana Thiem ist seit Juli, neben Geschäftsbereichsleiterin Petra Fuchs und Roland Schmidhuber, Mitglied der Leitung des Geschäftsbereichs. Herbert Haberl verantwortet seit Mitte 2019 den Bereich Corporate Banking, insbesondere den in Salzburg besonders wichtigen Schwerpunkt Tourismus. Aufgrund seiner Ausbildung in Klessheim hat er für diesen Bereich eine besondere Affinität.


 

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