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Tourismus 23/11/2019
Branchenmix und sanfter Tourismus

Standort Tennengau. Eine klein- und mittelständische Wirtschaftsstruktur machen den Bezirk Hallein wirtschaftlich erfolgreich. Und immer mehr Gäste entdecken die Reize der Region und kurbeln den Tourismus an.


Hallein war ab der Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hinein in die 1980er-Jahre als erfolgreicher Industriestandort bekannt. Ab dann begann die angesiedelte Industrie sukzessive wieder abzunehmen. Viele, vor allem größere Betriebe im Tennengau sind im Laufe der letzten Jahre verschwunden. Und trotzdem stehen sowohl die Innovationskraft als auch das Wirtschaftswachstum im Tennengau für die Zukunft auf gesunden Fundamenten. Der Wandel von einer stark industriegeprägten Wirtschaft hin zu einer klein- und mittelständischen Struktur, die international tätig ist, findet gerade statt. Zudem gibt es jede Menge junge Kräfte, die mit Elan ihre Vorstellungen vorantreiben. Zu den Vorzügen des Wirtschaftsstandortes Tennengau zählt heute der gute Branchenmix zwischen Industrie und Dienstleistung.


BILDUNGSEINRICHTUNGEN

Was den Wirtschaftsstandort Tennengau betrifft, kann man dort auf einen fruchtbaren Boden für Bildung verweisen. Die Universität in Salzburg, die Fachhochschule in Urstein oder das Holztechnikum in Kuchl bieten geballtes Wissen. Auch dadurch werden in der Region immer mehr schlagkräftige Unternehmen entwickelt, die von diesen Think Tanks profitieren. Für den Erfolg der Region Tennengau spielen sowohl Industriebetriebe als auch mittelständische Unternehmen sowie Ein-Personen-Unternehmen eine wichtige Rolle. Dort zu finden sind erfolgreiche Firmen wie die Jacoby GM Pharma, oder der Werkzeugmaschinenhersteller Emco. Der erfolgreiche Maschinenbauer, der 2011 von der Kuhn-Gruppe übernommen wurde, steht heute nach schwierigen Zeiten wieder sehr erfolgreich da. Rund eine Million Euro investierte das Unternehmen vor zwei Jahren, um den Lehrlingen die besten Bedingungen bieten zu können. Die neue Ausbildungszentrale für die gewerblichen Lehrlinge präsentiert sich dabei äußerst modern.


NAMHAFTER BETRIEB

Das Unternehmen Erdal mit Sitz in Hallein ist ebenfalls ein namhafter Betrieb. Er ist Bestandteil der international agierenden Werner & Mertz Gruppe. 1953 als zweiter Produktionsstandort des Werner & Mertz Konzerns gegründet, wuchs die Österreich-Niederlassung bis heute auf circa 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Inzwischen hat man die Vertriebsverantwortung für insgesamt 15 Länder. Neben Österreich und der Schweiz werden beispielsweise auch Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Albanien und Bulgarien von Hallein aus betreut. Mit Marken wie Erdal, Frosch, Tofix oder Rorax ist Erdal als innovatives Unternehmen auf dem europäischen Markt bestens etabliert.


TOURISMUS IM KOMMEN

Der Tennengau besteht aus insgesamt 14 idyllischen Ortschaften: Abtenau, Adnet, Annaberg-Lungötz, Bad Vigaun, Golling, Hallein – Bad Dürrnberg, Krispl-Gaissau, Kuchl, Oberalm, Puch, Russbach, Scheffau, St. Koloman und St. Martin am Tennengebirge. Jede einzelne bietet zahlreiche Genuss- und Urlaubserlebnisse.


Im Tennengau werden Brauchtum, Tradition und Volkskultur genauso großgeschrieben wie sportliche Aktivitäten und kulinarischer Genuss. Die Region mit ihrer abwechslungsreichen Natur bietet beste Voraussetzungen für entspannte Urlaubstage mit zahlreichen einmaligen Urlaubsmomenten. Immer mehr Touristen erfreuen sich an diesem attraktiven Angebot. In der Saison 2017/2018 gab es im Tennengau immerhin 980.294 Übernachtungen. Zum Vergleich in der Tourismus-Saison 2012/2013 waren es „nur“ 820.202 Übernachtungen.


In der Genuss- und Erlebnisregion Tennengau sind Berge, Bäche, Wasserfälle und grüne Wiesen nicht nur zum Ansehen da. Vielmehr laden sie zum aktiven Erleben ein. Von Sommerrodelbahnen über Museen und die beeindruckenden Salzwelten finden große und kleine Urlaubsgäste das ganze Jahr über umfangreiche Angebote.


Ebenso gibt es äußerst attraktive Skigebiete. Die zentralen und pistentechnisch verbundenen Skiorte Gosau - Russbach und Annaberg bieten ganz unterschiedliche Blickwinkel auf den Dachstein und sind als echte „Schneelöcher“ bekannt. Zudem wurde in den letzten Jahren sehr viel in die maschinelle Beschneiung investiert. Von Privatzimmern, Pensionen, gemütlichen Gasthöfen, dem Alpendorf Dachstein West bis hin zu luxuriösen Familienhotels gibt es die unterschiedlichsten Unterkünfte.


Christian Granbacher

 

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