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Wirtschaft 24/11/2019
Innovationskraft und der Mut zur Veränderung beflügeln das Salzburger Familienunternehmen Geislinger

Kupplungen, Dämpfer und Verbindungswellen von Geislinger aus Stahl und Faserverbundwerkstoffen kommen weltweit zum Einsatz. Bei den großen Stahlfederdämpfern ist Geislinger Weltmarktführer und stattet damit die größten Schiffe der Welt aus. 


Geislinger gewann 2019 in der Kategorie „Unternehmen des Jahres“ den Salzburger Wirtschaftspreis WIKARUS. Cornelius Geislinger, CEO der Geislinger GmbH, sieht vor allem die langjährige Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor und ist überzeugt: „Dies war nur mit einem besonders hoch motivierten, leistungsstarken und professionellen Team zu erreichen.“ 


Cornelius und Matthias Geislinger leiten das Salzburger Familienunternehmen mittlerweile in dritter Generation. Rückblickend auf die über 60-jährige Firmengeschichte sind die Geschäftsführer stolz darauf, dass es gelungen ist, ein Nischenmarktführer zu werden. Durch hohe Innovationskraft konnte sich Geislinger im Bereich der großen Drehschwingungsdämpfer und großen Stahlfederkupplungen als Weltmarktführer etablieren und ist bei der Großmotorenindustrie weltweit anerkannt. Kupplungen, Dämpfer und Verbindungswellen von Geislinger kommen in den Bereichen Schiffbau, in Windkraftanlagen, im Bergbau, bei Bahnantrieben, in der Öl- und Gasindustrie und der Energieerzeugung zum Einsatz. Zum Kundenstamm gehören Großmotor-, Getriebe-, Elektromotor- und Generatorhersteller sowie Reedereien und Windanlagenbetreiber. Mehr als 700 MitarbeiterInnen sind bei Geislinger weltweit beschäftigt, 600 davon an den beiden Standorten in Salzburg und Bad Sankt Leonhard im Kärntner Lavanttal. Um den Kundenservice zu verbessern und die Lieferzeiten zu verkürzen, hat Geislinger Standorte in Korea, Japan den USA und China. 


Die Motorenbranche befindet sich im Wandel und Geislinger hat früh erkannt, dass grüne Technologien immer wichtiger für das Salzburger Unternehmen werden. Mit der Geislinger Compowind® Kupplung hat Geislinger die erste Windturbinenkupplung ihrer Art auf den Markt gebracht. Sie wird weltweit auf den größten Offshore-Windkraftanlagen eingesetzt. Geislinger ist ein wichtiger Entwicklungspartner für innovative, maßgeschneiderte Lösungen unter anderem auch für spezifische Anforderungen bei elektrischen- und hybriden Antrieben. 


Um Wettbewerbsfähigkeit zu garantieren, setzt Geislinger auf höchste Qualität und Entwicklungskompetenz. Die Abteilung der Drehschwingungsberechnung macht es zum Beispiel möglich, Kunden maßgeschneiderte Produkte anzubieten, die optimal an die jeweilige Anwendung angepasst sind. Eine hohe Fertigungstiefe und damit lokale Wertschöpfung ist Geislinger ein großes Anliegen. Von der Entwicklung, über die Auslegung, die Konstruktion und die Fertigung wird deshalb alles im Haus abgewickelt. 


Geislinger setzt bewusst auf den Wirtschaftsstandort Österreich. Innerhalb von drei Wirtschaftsjahren werden bis 2020 insgesamt 50 Millionen Euro investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit des Salzburger Unternehmens auf den Weltmärkten sicherzustellen und den steigenden Anteil neuer, innovativer Produkte zu ermöglichen. Mit einer Investitionsquote von 15 Prozent des Umsatzes investiert Geislinger so viel wie noch nie in der Unternehmensgeschichte, wobei 80 Prozent davon auf die österreichischen Standorte entfallen. Die Hauptziele der Investitionen sind der Wandel im Geschäft, neue Produkte im Bereich Faserverbund und die Digitalisierung der Fertigung. 


Die einzigartige Architektur des Unternehmens ist geprägt von Offenheit, Schwingung und Dynamik. Die Bürogebäude wurden erneuert, wobei Arbeitsplätze geschaffen wurden, die den modernsten Standards entsprechen und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen Platz bieten, an dem sie sich wohlfühlen. Ebenso wurden die Fertigungshallen erweitert und zusätzliche Kapazitäten geschaffen, wobei nach neuesten Standards helle Arbeitsräume mit großen Lichtfenstern entstanden sind. 


Geislinger legt ein großes Augenmerk auf den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen nicht nur bei der Fertigung der Geislinger Produkte, sondern auch bei der betrieblichen Infrastruktur. Neue Photovoltaikanlagen wurden gerade an beiden Betriebsstandorten in Österreich installiert und führen so zu weiteren wesentlichen CO2-Einsparungen. 


Überraschen mag es, dass Geislinger unter dem Markennamen Levitaz® Hydrofoils mit einem Karbonfoil für Kitesurfer, Wakesurfer, Standup-Paddler und Wellenreiter einen innovativen Sportartikel produziert und vermarket. Mit der Erfahrung im Bereich der Fertigung von Produkten aus Kohlefaserverbundwerkstoffen, kombiniert mit der Leidenschaft und dem Know-How im Wassersport, verfügt Geislinger hier über einzigartige Kompetenzen. Die Synergieeffekte zwischen Levitaz® und der Geislinger GmbH ist vor allem im Entwicklungsbereich groß, wodurch innovative Lösungen beflügelt werden. 2024 wird Kitefoilen olympische Disziplin und es wird intensiv daran gearbeitet, Ausstatter für die olympischen Sommerspiele zu werden. Die junge Marke Levitaz beflügelt das Traditionsunternehmen Geislinger und setzt neue Impulse. 

 

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