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Wirtschaft 28/11/2019
Die Wirtschaft braucht eine starke Vertretung

Herausforderungen der Zukunft. Manfred Rosenstatter, Landesobmann des Salzburger Wirtschaftsbundes und Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg möchte das Korsett für Unternehmer lockern. Die Belastungen und die Bürokratie müssten verringert werden.


Bei der Landeshauptversammlung des Salzburger Wirtschaftsbundes (WB) wurde der erfolgreiche Flachgauer Unternehmer Manfred Rosenstatter im März dieses Jahres mit 152 Delegiertenstimmen zum neuen Landesobmann gewählt. Mit der überwältigenden Zustimmung von 99,3 Prozent wurde Rosenstatter eindrucksvoll das Vertrauen in seine neue Funktion ausgesprochen. „Ich werde mich mit aller Kraft für Salzburgs Betriebe einsetzen. Wir müssen die Zukunft des Standortes Salzburg und seiner Unternehmen – ob groß oder klein – sichern. Das heißt, noch mehr in die Fachkräfteausbildung zu investieren, die Innovationskraft der Betriebe zu fördern und zu stärken und die überbordende Bürokratie auf allen Ebenen zurückzudrängen. Nur so können wir den Wandel aktiv gestalten“, erklärt er.


AUSTAUSCH IST WICHTIG

Der Wirtschaftsbund soll seiner Meinung nach noch mehr zur Plattform des Austausches werden und den unternehmerischen Gemeinschaftsgeist stärken. „Mir ist es ein großes Anliegen, das Wir vor das Ich zu stellen, denn nur gemeinsam können wir gestalten. Indem wir unsere Fähigkeiten, Netzwerke und unser Know-how bündeln, können wir das Beste für unsere Wirtschaft erreichen“, so der WB-Landesobmann.


Am 29. April übernahm Rosenstatter auch die Funktion des Präsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) von Konrad Steindl. „Die Wirtschaft braucht eine starke Vertretung und jemanden an ihrer Spitze, der sie versteht und die Herausforderungen der Zukunft in die Hand nimmt“, betont Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Manfred Rosenstatter ist genau der richtige dafür. Als Unternehmer, der als Lehrling begonnen hat und sich seinen Erfolg selbst erarbeitet hat, verkörpert er die Kultur der Unternehmerschaft. Er ist verwurzelt und gleichzeitig offen für Neues.“


FLEXIBEL HANDELN

Kürzlich gab der WB Salzburg mit dem Auftakt zur WK-Wahl 2020 den Startschuss für das Rennen um Platz eins in der WKS. „Wir wollen als Wirtschaftsbund bestimmende Kraft bleiben, um in der WKS weiterhin rasch entscheiden und flexibel handeln zu können“, legte Manfred Rosenstatter das Ziel fest. „Wir wollen eine hohe Wahlbeteiligung und Zustimmung unter Salzburgs Unternehmern erzielen“, so Rosenstatter, der bei der WK-Wahl als Spitzenkandidat ins Rennen geht.


„Es ist ein schwerer Rucksack an Belastungen, den Unternehmer tragen müssen. Das Korsett muss gelockert werden und der Ballast, der Unternehmern aufgebürdet wird, muss von ihren Schultern genommen werden“, sagt Rosenstatter. 


Er selbst hat die Land- und Forstwirtschaftsschule Klessheim besucht und ging anschließend bei der Carl Steiner Handwerks- und Industriebedarf GmbH&co KG in die Lehre. Nach seinem Dienst beim Bundesheer wurde Manfred Rosenstatter von „Alu West“ einem Tochterunternehmen der AMAG Austria Metall AG abgeworben, wo er schon in jungen Jahren als Ein- und Verkaufsleiter tätig war. „Der Werkstoff Aluminium hat mich von da an immer fasziniert“, erzählt Rosenstatter im ECHO-Interview. Schließlich wagte der den Schritt in die Selbständigkeit und gründete das Unternehmen Alumero, das als Spezialist für maßgeschneiderte Lösungen aus Aluminium gilt. Schon mit 23 Jahren wurde Manfred Rosenstatter 1995 von der Land- und Wirtschaftskammer als „Salzburgs bester Jungunternehmer“ ausgezeichnet. Heute beschäftigt er gut 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in Polen, Slowenien, den Niederlanden. Der Hauptsitz seines Unternehmens findet sich in der Flachgauer Gemeinde Seeham.


„Mir ist es ein großes Anliegen, das Wir vor das Ich zu stellen, denn nur gemeinsam können wir gestalten.“ Manfred Rosenstatter, Obmann WB Salzburg

 

EIN BREITER MIX

„Der Wirtschaftsstandort Salzburg ist sehr gut aufgestellt, weil er sehr diversifiziert ist. Knapp 16 Prozent der Bruttowertschöpfung erreichen wir durch Gewerbe und Handwerk, 16 Prozent im Handel und zehn Prozent durch den Tourismus. Auch die restlichen Bereiche teilen sich gut auf und so ergibt sich ein sehr breites Spektrum. Ein breiter Mix in der Wirtschaft ist immer gesund“, so Rosenstatter. Zudem sei Salzburg ein äußerst attraktives Land und biete viel Kultur und eine sehr hohe Lebensqualität. „Wir verfügen zudem über eine gute Infrastruktur, wobei wir hier nicht stehenbleiben dürfen, sondern diese noch weiter ausbauen müssen. Wir haben auch ein sehr gutes Bildungssystem und die Salzburgerinnen und Salzburger sind sehr werteorientiert. Wir haben in Salzburg die wenigsten Krankenstandstage bundesweit. Außerdem hat unser Bundesland österreichweit das höchste Bruttoeinkommen pro Kopf“, sagt Manfred Rosenstatter.


Christian Granbacher

 

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