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Gesundheit 20/12/2019
Wunderwerk mit Unterstützung

Fortpflanzungsmedizin. Viele Paare finden in der Babywunsch-Klinik Dr. Zajc eine hilfreiche Hand auf dem Weg zu ihrem Babyglück.

 

Seit gut einem Jahr ordiniert das Team rund um Prim. Dr. Michael Zajc nun schon im neuen Gebäude an der Bundesstraße 37 in A-5071 Wals bei Salzburg. Der Leiter der gleichnamigen BabywunschKlinik Dr. Zajc zeigt sich sichtlich zufrieden mit der Bilanz: „Wir haben mit der neuen Ordination alle notwendigen Serviceleistungen optimiert und somit eine Art ‚Wohlfühloase‘ für Paare mit Kinderwunsch geschaffen.“ Freundlich und aufmerksam werden die Patientinnen und Patienten von den Ordinationsassistentinnen empfangen, diskret fügt sich der Warteraum in die verzweigten Behandlungs- und Laborräume ein, während das langjährige erfahrene Ärzte-, Embryologen- und Assistententeam ein gutes Betriebsklima verspricht. Mit nunmehr zwei parallel funktionierenden Eingriffsräumen ist darüber hinaus eine noch flexiblere Serviceleistung garantiert. Und auch klimatechnisch präsentiert sich die Ordination auf dem neuesten Stand. „Vor allem die mit Geothermie und Photovoltaik nachhaltig und umweltschonend betriebene Kühl- und Heizdecke macht das Arbeiten in temperaturstabilen Räumen ohne Luftzug richtig angenehm. Auch unsere Patienten schätzen den Unterschied zum früheren Standort sehr. Das ist nicht nur mehr Komfort, sondern auch medizinisch von Vorteil“, freut sich Michael Zajc.


Im Zuge des Standortwechsels wurde zudem eine neue Kliniksoftware installiert, welche die Sicherheit in doppelter Funktion verbessern soll. So garantiert das individuelle QR-Code Matching nicht nur die von der EU jüngst ausgegebene Arzneimittelfälschungsrichtlinie in Sachen Originalität der Medikamente, gleichermaßen macht das neue QR-Erfassungssystem auf einer Patientenkarte zusätzlich die eindeutige Zuordnung von Eizellen, Samenzellen und Embryonen möglich. 

 

Novellierungen und Mängel 

Die Reproduktionsmedizin hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt. So ist es heute auch möglich, aufgrund verbessertem Laborstatus gesundheitliche Risiken sowie Mehrlingsgeburten bei Frauen - bei gleichbleibenden Erfolgsaussichten einer Schwangerschaft - weitgehend zu vermeiden. Und dennoch ist die letzte große Novelle in Österreich bereits vier Jahre her. Dort wurde unter anderen das unter allen Beteiligten umstrittene Thema der Präimplantationsdiagnostik – kurz PID genannt – unter Restriktionen zugelassen. Sie soll nach drei erfolglosen IVF-Versuchen oder drei Fehlgeburten zur Überprüfung der Lebensfähigkeit des Embryos möglich sein. Außerdem darf eine PID durchgeführt werden, wenn aufgrund einer genetischen Anlage eines Elternteils die Gefahr einer schweren Erbkrankheit besteht. In diesen Fällen stehen in der Babywunsch-Klinik Dr. Zajchinkünftig sowohl die Polkörperdiagnostika als auch die Trophektodermbiopsie zur Verfügung. „Bei letzterer besteht im Gegensatz zur Polkörperdiagnostik die Möglichkeit, auch im väterlichen Erbgut Veränderungen festzustellen“, berichtet Michael Zajc.


Bei allen Novellierungen wünscht sich der Leiter der Babywunsch Klinik Dr. Zajc eine baldige Gesetzesänderung auch in Bezug auf die Eizellspende. Zu gering noch sei die Anzahl der spenderwilligen Frauen in Österreich, die laut Michael Zajc vorwiegend auf die unzureichende finanzielle Wertschätzung zurückzuführen sei. „Die Eizellspenderinnen erhalten lediglich ihren Aufwand für die Anfahrt und ihren Aufenthalt entschädigt, nicht aber eine weiterführende Entschädigung für ihren tatsächlichen Aufwand, der ja mit einer hormonellen Stimulation und einem Eingriff verbunden ist“, so Zajc. Dabei wäre der Bedarf an Hilfestellungen durch Spenderinnen in Österreich durchaus hoch.

 

Prävention und Bewusstseinsbildung 

Um eine eingeschränkte Fertilitätslage von betroffenen Paaren frühzeitig und damit hoffentlich auch rechtzeitig zu erkennen, bietet die Babywunsch Klinik Dr. Zajc seit kurzem mit „Fertility Awareness“ eine Aufklärungsinitiative inklusive medizinischer Abklärung an. Damit möchte man Frauen animieren, sich bereits in jungen Jahren ein Bild über ihre Fertilitätslage zu machen. „Viele junge Frauen verhüten hormonell, wodurch das natürliche Zyklusverhalten verdeckt wird und der Eindruck eines unkomplizierten regelmäßigen Zyklus vermeintliche Sicherheit gibt, dass alles bestens funktioniert. Nicht selten treten nach Absetzen der Pille aber überraschenderweise Follikelreifungsstörungen auf, oder es zeigt sich generell eine Erschöpfung der Eizellreserve“, erklärt Michael Zajc, der seine Initiative auf drei Säulen setzt: Einem ausführlichen individuellen Informationsgespräch folgt eine Ultraschalluntersuchung, welche die inneren Geschlechtsorgane, die Gebärmutter und die Eierstöcke gut beurteilen sowie eventuell vorliegende Erkrankungen darstellen kann. Neben dem Ultraschall kann auch mittels Laborwertanalyse des Anti-Müller-Hormons die Eizellreserve eingeschätzt werden.

Dass „Fertility Awareness“ noch keine allzu große Resonanz findet, wundert den Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Allgemeinmediziner nicht. „Präventionsthemen wie diese werden gerne in weite Ferne gerückt oder einfach verdrängt, weil man davon ausgeht, dass es schon funktionieren wird. Dabei wäre es durchaus sinnvoll, auch in gynäkologischen Routineuntersuchungen junge Frauen auf die Möglichkeit hinzuweisen, ihre individuelle Fertilitätslage abzuklären. 

 

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