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Gesundheit 26/01/2021
Raum für Herzensangelegenheiten

Pflichtbewusst. Mit moderner Lüftungstechnik und höchsten Schutzmaßnahmen steht das Team der Babywunsch-Klinik Dr. Zajc auch in Krisenzeiten für Kinderwunschbehandlungen zur Verfügung.

 

Seit zwei Jahren ordiniert das Team nun im neuen Gebäude in Wals-Siezenheim auf 600 Quadratmeter. Der ökologische Aspekt war Dr. Michael Zajc, Primar der Babywunsch-Klinik von jeher wichtig. Und das Konzept stellt sich gerade jetzt in Zeiten von Corona als besonders vorteilhaft heraus. „Vor allem das mit Geothermie und Photovoltaik nachhaltig und umweltschonend betriebene Kühl- und Heizsystem in Kombination mit einer guten Lüftungsanlage macht das Arbeiten in temperaturstabilen Räumen richtig angenehm. Besonders der permanente Luftumsatz eignet sich gut zum Abtransportieren der Aerosole, sodass die Räume praktisch immer frisch gelüftet sind“, sagt Dr. Zajc. Und auch das auf Hygiene geschulte Team legt höchsten Wert auf Schutzmaßnahmen: Beim Eingang wird Temperatur gemessen und auf Abstandsregeln hingewiesen, was bei der Größe der Ordination gut einzuhalten ist.

 

Zeit für Familienplanung 

So kam die Babywunsch-Klinik Dr. Zajc bislang gut durch die Krise, auch wenn zu Beginn des ersten Lockdowns die Behandlungen wie in allen Krankenanstalten eingeschränkt werden mussten. Dennoch blieb der Betrieb immer offen und Verlaufskontrollen oder Behandlungen bei akuten gynäkologischen Beschwerden wurden durchgehend angeboten. Mehr als 150 Babys erblickten in diesem Jahr durch reproduktive Maßnahmen das Licht der Welt und das ist schon eine beachtenswerte Statistik. „Es mag auch eine Folge des Herunterfahrens des öffentlichen Lebens sein“, mutmaßt der Salzburger Mediziner. „Die Paare kommen mehr auf sich selbst zurück und haben so auch mehr Zeit für zukunftsorientierte Planungen. Natürlich macht das Coronavirus auch im Zusammenhang mit einer geplanten Schwangerschaft Sorgen. Wie alle viralen Erkrankungen kann auch das Coronavirus auf das ungeborene Kind übertragen werden. Bisher sind jedoch keine ersthaften Komplikationen durch eine kindliche Infektion mit dem Coronavirus bekannt. Für die Mutter stellt jede Erkrankung der Atemwege, v.a. im letzten Schwangerschaftsdrittel eine zusätzliche, enorme Belastung dar. Daher ist es absolut oberstes Gebot, durch Hygienemaßnahmen und Distanz eine Infektion zu vermeiden. Die Impfung gegen das Coronavirus ist zur Zeit nur vor, aber nicht während einer Schwangerschaft erlaubt.“

 

In der Warteschleife 

Natürlich bleiben laut Dr. Michael Zajc in dieser Zeit viele wichtige Themen in Bezug auf Reproduktionsmedizin in den Ministerien oder bei der Regierung in den Schubladen liegen. „Punkte wie etwa die Anpassung der Kostenerstattungen aus dem Fonds wären dringend neu zu verhandeln. Wir sind leider von einer fairen, indexbasierten Valorisierung unserer Honorare weit entfernt. Auch gesetzlich gäbe es wichtige Nachbesserungen. Zum Beispiel ist die Eizellspende in Österreich seit 2015 erlaubt, passiert aber praktisch nicht, weil es keine angemessene Entschädigung für die Spenderin geben darf“, so der renommierte Leiter der Babywunsch-Klinik Dr. Zajc. Hier ließe sich mit etwas Willen eine korrekte und die Spenderin nicht ausbeutende Lösung finden. „Das würde auch das Ausweichen auf Länder mit fehlenden Regulierungen unterbinden.“

 

„Eine Abklärung der individuellen Fertilitätslage in jungen Jahren ist durchaus sinnvoll.“

Dr. Michael Zajc, Leiter der Babywunsch-Klinik Dr. Zajc

 

Bestens versorgt 

Indes läuft der Betrieb in der Babywunsch-Klinik erfolgreich weiter. Hier erhalten Patientinnen und Patienten Behandlungsmöglichkeiten und Diagnostik auf dem neuesten Stand der Technik sowie bestmögliche Hilfe aus dem gesamten Spektrum der Reproduktionsmedizin. Das reicht von der medikamentösen Behandlung einer Hormonstörung über Inseminationen bis hin zur Befruchtung außerhalb des Körpers mit IVF/ICSI und bei medizinischer Indikation zusätzlich genetische Abklärung des Embryos noch vor der Rückgabe des Embryos. Bei medizinisch begründeten Fällen kann auch ein vorsorgliches Einfrieren von Eizelle Sinn machen.

Ein weiteres Angebot der Klinik ist „Fertility Awareness“ – damit ist die Bewusstseinsschaffung über die individuelle Fruchtbarkeit bereits vor dem Kinderwunsch gemeint. Leider werde dieses Angebot noch spärlich angenommen, sagt Dr. Zajc. „Präventionsthemen wie diese werden gerne in weite Ferne gerückt oder einfach verdrängt, weil man davon ausgeht, dass es schon funktionieren wird. Dabei wäre es durchaus sinnvoll, auch bei gynäkologischen Routineuntersuchungen junge Frauen auf die Möglichkeit hinzuweisen, ihre individuelle Fertilitätslage abzuklären“, so der Mediziner, der sich diese Thematik auch als pädagogische Aufklärung rund um Familienplanung in Schulen vorstellen kann.

Für das Team der Babywunsch-Klinik Dr. Zajc sei „Fertility Awareness“ Teil einer guten ärztlichen Beratung, auch wenn es bedeuten könnte, dass hinkünftig weniger Paare mit unerfülltem Kinderwunsch die Praxis aufsuchen müssen. „In erster Linie sind wir Ärzte, denen es darum geht, die Leiden der Menschen zu lindern und Problemen vorzubeugen.“

 

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