Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf der Website surfen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Cookie-Informationen.

Gesundheit 01/05/2021
Raumluftreinigung: Die Politik handelt nicht

Wenig verständlich. Bestimmte Aircleaner können in Räumen nachweislich über 99 Prozent der Coronaviren vernichten. Schulen und Kindergärten könnten bereits viel besser geschützt sein. Die Politik aber schaut nur zu.


Raumlufthygiene wäre in der Coronakrise eines von mehreren wirksamen Instrumenten im Kampf gegen das Virus. In zahlreichen Zeitungsinterviews und Talk-Shows reden Politiker dann von den Vorteilen und Möglichkeiten dieser Technik. Geht es aber ums Handeln, sieht die Sache schon ganz anders aus. Bestätigen kann das beispielsweise Fredy Scheucher, CEO der Salzburger OZONOS GmbH. „Wir haben bereits 2017 eine ganz neue Technologie entwickelt, die heute vielen Millionen Menschen helfen könnte. Aber man legt uns Steine in den Weg.“


ALIBI-ANTWORTEN DER POLITIK

Das Unternehmen publizierte im März ein 63 Seiten starkes Schreiben, in dem es Stellung nahm zu dem vom BMK veröffentlichten „Positionspapier zu lüftungsunterstützenden Maßnahmen durch Einsatz von Luftreinigern zur Covid-19-Prävention und Einbringung von Wirkstoffen in die Innenraumluft“. Die Publikation der OZONOS GmbH enthält zahlreiche Zertifikate, Prüfberichte und wissenschaftliche Erläuterungen zur Funktionsweise der Aircleaner. Die Kernaussage ist simpel: Es gibt Produkte, die sogar nachweislich einen großen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten könnten.


Die OZONOS GmbH schickte 1.200 (!) Exemplare der Publikation an Ministerien, Ämter und Bürgermeister, um Bund, Länder und Gemeinden gleichermaßen über die enormen Chancen der Luftreinigung zu informieren. Der Rücklauf ist bisher sehr mager. Lediglich 20 Antworten gab es auf die versendeten 1.200 Positionspapiere, und auch hier zeigte sich wenig Kooperationsbereitschaft. Aus dem Fachbereich Finanz und Wirtschaft in Wien heißt es beispielsweise sinngemäß, man verlasse sich lieber auf das regelmäßige Stoßlüften – obwohl Experten dessen Wirksamkeit schon seit Längerem hinterfragen. „Aus derzeitiger Sicht ist daher die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für Schulen nicht vorgesehen, zumal eine flächendeckende Ausstattung sowohl im Hinblick auf die zeitliche als auch die finanzielle Dimension nicht zweckmäßig (sic!).“


„Bei solchen Alibi-Antworten fragt man sich, wie in unserem Land Entscheidungen getroffen werden. Wahrscheinlich hat niemand aus dem Fachbereich unser Positionspapier gelesen. Die zeitliche Dimension ist kein nachvollziehbares Argument, da uns die Pandemie bereits seit über einem Jahr beschäftigt. Man steckt weiterhin Geld in vorübergehende Katastophenbegrenzung und verpasst dabei, sich mit langfristig sinnvollen Technologien auseinanderzusetzen“, sagt Fredy Scheucher. Die Politik scheint derzeit tatsächlich lieber Unsummen für Wirtschaftshilfen und überteuerte Masken auszugeben, anstatt in dauerhafte Maßnahmen zu investieren, die das Virus insgesamt deutlich abschwächen könnten.


Aus dem deutschen Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat heißt es: „Unser Haus hat jedoch nicht die Möglichkeit, jeder einzelnen Entwicklung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit nachzugehen und Begutachtungen im Einzelfall vorzunehmen.“ Es stellt sich die Frage, ob die Zuständigen die Tragweite des Coronavirus noch nicht begriffen haben, zumal im Positionspapier von OZONOS zwei anerkannte Prüfinstitute angeführt werden, welche die Wirksamkeit des OZONOS gegen Coronaviren bestätigen – zu mehr als 99 Prozent in der Luft und mehr als 92 Prozent bei Oberflächen.


FORTSCHRITTLICHE TECHNOLOGIE

In anderen Bereichen handelt man schneller: Unternehmen, Gastronomen und Ärzte setzen sich eigenständig mit der modernen Ozontechnologie und deren Vorteilen auseinander. Privatschulen in Salzburg, die Fußball- und Eishockeysportstätten von Red Bull Salzburg oder das Reisebusunternehmen Blaguss setzen bereits auf den Luftreiniger OZONOS. 


„Die OZONOS-Technologie ist eine zeitgemäße Weiterentwicklung auf Basis gegenwärtiger Erkenntnisse zu Ozon und dessen Grenzwerten. Der OZONOS wurde speziell dazu entwickelt, um gerade in Innenräumen einsetzbar zu sein und unterscheidet sich in seiner patentierten Technologie grundlegend von den zurecht gebrandmarkten Ozongeneratoren“, erklärt Scheucher. Absolut unbedenklich, aber höchst wirkungsvoll. 


Mit den häufig empfohlenen HEPA-Filtern hat das nichts zu tun: Die Luft werde hier lediglich gefiltert, während der OZONOS Krankheitserreger nicht nur abfange, sondern gänzlich beseitige. Geringste Mengen Ozon reinigen jeden Winkel des Raums – und das ganz ohne hohe Wartungskosten und aufwendigen Filterwechsel.


Die neuartige Methode ist effektiv, zertifiziert und vergleichsweise kostengünstig. Dennoch gibt es vonseiten politischer Verantwortlicher keine Offenheit. Entscheidungen werden offensichtlich auf Basis zum Teil 20 Jahre alter Studien und oberflächlicher Recherchen getroffen – auf Kosten einer schnellen Krisenbewältigung. 


Fredy Scheucher: „Schon vor drei Jahren wurde der OZONOS AC-I als erster Ozonluftreiniger vom TÜV SÜD auf Unbedenklichkeit geprüft und zertifiziert. Vor Kurzem erhielten wir, nach monatelanger Prüfung in den USA und Kanada, die international anerkannte Zertifizierung UL Listed. Damit sind wir nicht vergleichbar mit den vielen Trittbrettfahrern, die innerhalb der letzten Monate neue Produkte aus dem Boden gestampft haben.“ 


Bis jetzt nicht erkannt hat das die Politik. Auch sie sollte, gerade in Anbetracht der steigenden Infektionszahlen, solche Möglichkeiten wahrnehmen und sie sich zumindest genau ansehen. Das Verbesserungspotenzial wäre enorm. 


Christian Granbacher


 

DAS NEUSTE


1 Rehrl + Partner Personalberatung: Wenn Jobsuchende und Recruiter die gleiche Sprache sprechen
2 Raumluftreinigung: Die Politik handelt nicht
3 Grödig zeigt es vor: Leistbares Wohnen wird möglich
4 Viel Geld für Salzburgs Wohnbau
5 Talentschmiede für den Nachwuchs




MELDEN SIE SICH FÜR UNSEREN NEWSLETTER AN


ECHO in Salzburg Verlags GmbH

Telefon: +43 662 45 70 90
Fax: +43 662 45 70 90 20

Email: verwaltung@echosalzburg.at

Copyright © 2019 ECHO Salzburg. All rights reserved | AGB | Impressum

Site by: ABBA expert