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Sport 09/06/2022
„Unser Konzept macht durchaus Sinn“

Skiclub Hallein. Vor fünf Jahren hat der Skiclub Hallein mit dem PALFINGER Skikompetenzzentrum einen neuen Weg eingeschlagen. Und der Erfolg gibt Skiclub-Obmann Walter Alber und seinem Team recht. Auch wenn es landesweit nicht überall die gebührende Anerkennung und Unterstützung findet.


Jetzt sieht man schon seit Jahren, dass dieses Konzept, das sich längst auch in anderen Ländern, wie etwa Norwegen oder der Schweiz, bewährt hat, nur im Sinne der Kinder ist und voll aufgeht“, so der Obmann des Skiclub Hallein. „Und trotz alledem haben wir den Eindruck, unsere Arbeit, die wir ja indirekt für den Landesverband machen, interessiert diesen überhaupt nicht.“ Auch wenn hier die Enttäuschung spürbar ist, Walter Alber und sein Team lassen sich auf dem eingeschlagenen Weg nicht beirren. 


„Man muss einfach irgendwann mal einsehen, dass es nichts bringt, Kinder, die dafür nicht gemacht sind, in irgendwelche Skihauptschulen und -gymnasien zu stecken und sie dort zum Erfolg zu drillen. Diese werden nicht nachhaltig erfolgreich oder glücklich sein in dem, was sie tun. Die meisten Kinder profitieren vielmehr davon, wenn man sie in ihrem vertrauten Familien-, Freundes- und Schulumfeld belässt und ihnen vor Ort die Möglichkeiten bietet, auf höchst professioneller Ebene zu trainieren. So werden sie optimal auf die Karriere vorbereitet, ohne dabei auch frühzeitig ‚verheizt‘ zu werden. Das ist ein ganz wesentlicher Faktor bei der Jugend – denn hier kann man entweder viel kaputt- oder viel gutmachen.“  


Mit dem Skikompetenzzentrum hat der Skiclub Hallein unter seiner Schirmherrschaft und mit der Unterstützung von PALFINGER und den Paten ein höchst professionelles und in Österreich einzigartiges Umfeld geschaffen, heimische Nachwuchsläufer zu Spitzenathleten aufzubauen. „Unsere Läufer gehören jedes Jahr zu den Besten in ihren Altersklassen“, so Alber. „Und man darf auch nicht übersehen, dass die Abgänger aus dem Kompetenzzentrum in einer absoluten Top-Verfassung sind und es später leicht haben, in höhere Klassen einzusteigen.“ 


Im hochkarätig besetzen Trainer- und Betreuerteam sind u. a. Doppelweltmeister Atle Skaardal, der Schweizer Europacuptrainer Walter Alber oder auch der staatlich geprüfte Skilehrer und ÖSV-Techniktrainer Ralph Spraiter“, so Alber stolz. „Hinzu kommen dann auch noch Konditionstrainer, Physiotherapeuten, Ärzte, Masseure und Mentaltrainer. 


Auch wenn der Skiclub Hallein höchst leistungsorientiert und erfolgreich arbeitet, kommen die Freizeitaktivitäten nie zu kurz. „Klar haben wir ein beinhartes Programm. Das Training für die Spitzenathleten hat Mitte Mai begonnen und geht bis April nächsten Jahres durch“, so Alber. „Kurse und Trainings am Wochenende, Trainingseinheiten auch unter der Woche nach der Schule, das fordert gewaltig. Aber der Unterschied ist eben, dass wir auch ganz stark darauf schauen, uns in der Gruppe gemeinsam zu stärken, zu unterstützen und viele Aktivitäten zu starten, die Abwechslung und Spaß bringen. Wir möchten, dass die Kinder einfach eine tolle Zeit erleben.“ 


Der Zulauf in das Skikompetenzzentrum ist groß. „Seit heuer sind auch Spitzenläufer aus dem Pongau mit dabei. „Das heißt, wir haben hier mittlerweile Athleten aus drei Salzburger Gauen in der Leistungsgruppe und entwickeln uns so immer mehr zu einer landesweiten Anlaufstelle für den Skinachwuchs.“ Walter Alber abschließend: „Schade ist nur, dass hier die Zusammenarbeit mit dem Landesverband nicht so funktioniert, wie wir uns das wünschen würden, denn im Grunde geht’s für alle nur um das Eine, gemeinsam für den heimischen Skinachwuchs zu arbeiten. Miteinander und nicht gegeneinander.“ 


Gerlinde Tscheplak


 

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