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Wirtschaft 12/12/2021
Das S-Link-Projekt schreitet weiter voran

Haltestelle am Mirabellplatz. Die Vorbereitungen für den S-Link laufen auf Hochtouren. Hinsichtlich des Erscheinungsbilds der neuen S-Bahn durch Salzburg wurde eine wesentliche Entscheidung getroffen.


Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn durch die Stadt Salzburg bis nach Hallein kann getrost zu den meistdiskutierten Infrastrukturvorhaben im Salzburger Zentralraum gezählt werden. Immer konkreter wird der erste Schritt, das Vorhaben vom Salzburger Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell zu verwirklichen. Darüber hinaus wird technisch und verkehrsplanerisch geprüft, wie und wann die nächsten Schritte zur Erweiterung, zum Ausbau und zur Ertüchtigung des S-Link gesetzt werden können. Mit der Präsentation der Haltestelle Mirabellplatz wurde im Herbst eine wesentliche Entscheidung zum Erscheinungsbild getroffen. Das Architekturbüro dunkelschwarz ZT OG konnte dabei die Jury mit seinem Entwurf einstimmig überzeugen. 


VERKEHRSKNOTENPUNKT

„Das neue Design der Haltestelle auf dem Mirabellplatz ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir mit Nachdruck und voller Energie an der Umsetzung des S-Link arbeiten und dabei Qualität und Funktionalität in den Mittelpunkt stellen. Natürlich ist die erste Haltestelle gleichzeitig auch das ‚Role Model‘ für weitere, die mit der Umsetzung der Gesamtstrecke folgen werden. Insofern werden hier durchaus Maßstäbe für die Zukunft im öffentlichen Verkehr in Salzburg gesetzt“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. 


Die Bedeutung des Mirabellplatzes als Verkehrsknotenpunkt für den öffentlichen Verkehr ist zusehends gewachsen. Mit dem nun geplanten Projekt wird es diesbezüglich einen weiteren Entwicklungsschritt geben. Ein besonderes Augenmerk wurde in der Planung auf die Belichtung gelegt. „Ein langes Band aus Glasbausteinen im Platzbelag leitet zu den Abgängen und bringt Tageslicht in die zweigeschoßige Bahnhofshalle. Sonnenflecken assoziieren eine visuelle Verbindung unterirdisch zum Außenraum“, sagt Architekt Michael Höcketstaller. 


S-Link-Geschäftsführer Stefan Knittel betonte, dass er und die Projektgesellschaft mit diesem Ergebnis sehr zufrieden seien, und lobte unter anderem die modulare Bauweise: „In einem mehrstufigen, anonymen Wettbewerbsverfahren wurde das Projekt des Architekturbüros dunkelschwarz ZT OG einstimmig als bester Entwurf für die Gestaltung der Haltestelle Mirabellplatz ausgewählt. Abgesehen von der gestalterischen Umsetzung sind besonders die durchdachten Wegführungen für Fußgänger und auch Radfahrer sowie die Rücksichtnahme auf mögliche Erweiterungen herausragend.“


„Abgesehen von der gestalterischen Umsetzung sind besonders die durchdachten Wegführungen für Fußgänger und auch Radfahrer sowie die Rücksichtnahme auf mögliche Erweiterungen herausragend.“, Stefan Knittel, S-Link-Geschäftsführer


ZUKUNFTSWEISEND

Der Mirabellplatz ist einer der wichtigsten und bekanntesten Plätze der Stadt, der eine sensible und qualitätsvolle Behandlung unabdingbar braucht. Er ist nicht nur ein geschichtsträchtiger öffentlicher Raum, sondern ein Ort, der für Märkte und Veranstaltungen genutzt wird. All diesen Anforderungen wird das Konzept gerecht. Auch der Baumbestand an Rosskastanien entlang der Mauer zum Mirabellgarten bleibt selbstverständlich erhalten.


Der Juryvorsitzende Stefan Marte begründete die Entscheidung der Jury so: „Das Siegerprojekt findet mit seiner kraftvollen und doch sehr zurückhaltenden Formensprache eine überzeugende Antwort auf die sensible stadträumliche Situation am Mirabellplatz. Die funktionalen Anforderungen des S-Link-Projekts werden in allen Ebenen mit übersichtlichen Raumstrukturen und klaren Wegführungen bestmöglich umgesetzt. Mit diesem Projekt ist dem Architekturbüro dunkelschwarz ein stimmiges Gesamtwerk mit identitätsstiftender Wirkung gelungen, welches für das S-Link-Projekt wie auch die Stadt Salzburg zukunftsweisend sein wird.


„Das neue Design der Haltestelle auf dem Mirabellplatz ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir mit Nachdruck und voller Energie an der Umsetzung des S-Link arbeiten.“, Stefan Schnöll, Verkehrslandesrat für Salzburg


 

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