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Sport 05/12/2022
Österreich bewegt sich

Sportsgeist. Eine Studie der Outdoor-Plattform komoot zeigt die Gewohnheiten der heimischen Bevölkerung an der frischen Luft.


Die jüngste Studie der deutsch-österreichischen Outdoor-Plattform komoot zeigt, dass die Menschen in Österreich alles andere als Bewegungsmuffel sind. Demnach gab der Großteil der Befragten an, regelmäßig in der Natur unterwegs zu sein – sei es zum Radfahren, Wandern oder Joggen. Der große Gewinner hierbei ist eindeutig das Fahrrad. Mehr als ein Fünftel der Befragten gab an, seit der Pandemie die Leidenschaft für den Spaß auf zwei Rädern gefunden zu haben, sowohl für kurze Touren als auch für mehrtägige Ausflüge. Eine der häufig übersehenen Outdoor-Aktivitäten zwischen Voralberg und Niederösterreich ist aber das Spazierengehen. 92 Prozent der heimischen Bevölkerung drehen mindestens einmal im Monat eine Runde, etwa 55 Prozent sogar mehrmals pro Woche. „Viele Menschen haben sich in der Pandemie auch ein neues Hobby gesucht, was sich nicht nur in der Umfrage, sondern auch in unseren Nutzerzahlen zeigt, die sich seit Beginn der Pandemie auf aktuell 30 Millionen User verdreifacht haben” berichtet Eva Kuprella, Marketing-Managerin D-A-CH bei komoot. 


BEWEG:GRÜNDE

Als Gründe für mehr Bewegung im Freien wurden von den Befragten neben der generellen Auszeit vom Alltag vor allem Stressabbau, Sport und Zeit für sich selbst genannt. Besonders der Wunsch nach dem Alleinsein in der Natur ist groß. Fast die Hälfte gibt an, bewusst Ziele zu wählen, die eher abseits der bekannten Attraktionen liegen und nicht im Trend sind. Außerdem nutzte mehr als ein Viertel Apps oder Webseiten zur Tourenplanung, um individuelle Routen zu finden und zu planen, aber auch zur Sicherheit sowie als Hilfe für eine bessere Orientierung. 

Für die meisten reichen bereits zwei Beine oder zwei Räder, um mit Begeisterung einzigartige Tagestouren oder Jogging-

runden direkt vor den eigenen vier Wänden zu unternehmen. Und noch etwas haben alle Aktivitäten gemeinsam: 89 Prozent der Menschen ist es wichtig, bei allen Outdoor-Erlebnissen die Natur zu schonen und auf den Umweltschutz zu achten.




OUTDOOR FÜR ALLE

Dennoch würden sich die Österreicherinnen und Österreicher gemäß der Studie noch mehr bewegen. Eine der häufigsten Angaben für Bewegungsmangel ist der fehlende Zeitfaktor. Viele der Befragten haben zudem das Gefühl, mit ihrem Fitnesslevel den Anforderungen vieler Strecken nicht gewachsen zu sein oder von anderen Dingen aufgehalten zu werden. 

Auch beim Thema Inklusion zeigt sich, dass noch Luft nach oben ist. Fast die Hälfte der Befragten fordert mehr Angebote und Informationen, die auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen sowie auf sozial Schwächere ausgerichtet sind. Zugang zu Outdoor-Erlebnissen für alle, lautet die Devise. „Hier sehen wir ein großes Potential“, erklärt Eva Kuprella von komoot. Gemeinsam mit ihrer Community arbeitet die Outdoor-Plattform bereits an einer inklusiveren Outdoor-Welt mit Angeboten wie etwa die „Women‘s Weekender und Rallys“ – ein Bikepacking-Event, das sich speziell an Frauen, nicht-binäre Personen und Transmenschen richtet und laut Kuprella sehr gut ankommt. „Dabei geht es nicht um höher, schneller, weiter. Am Ende ist nämlich der Weg das Ziel.”


Gerti Krawanja


 

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