Mit der Einführung von S-bike wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um der Salzburger Bevölkerung einen umfangreichen Mobilitätsmix zur Verfügung zu stellen.

Bereits vor 15 Jahren gab es die Idee, in Salzburg ein Rad-Verleihsystem mit Stationen zum unkomplizierten Ausleihen von Rädern für kurze Wegstrecken zu etablieren. Mehrere Anläufe scheiterten, aber seit diesem Sommer wird das Projekt umgesetzt. In einem ersten Schritt stehen bereits rund 550 S-bikes zur Verfügung. Bis Ende des Jahres werden alle 65 geplanten Stationen und mehr als 600 Räder schrittweise in Betrieb genommen. Damit bekommt Salzburg das modernste E-Bike-Sharing-System in ganz Österreich.

ZUM UMSTIEG BEWEGEN

Das Land und die Stadt Salzburg investieren jährlich rund 1,2 Millionen Euro in Ausbau und Betrieb des Systems. Sie setzen dabei auf das in vielen europäischen Städten bereits bewährte System des Anbieters Lime. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll betont: „Die erste und letzte Meile sind oft die entscheidenden Faktoren, ob der Umstieg zum öffentlichen Verkehr gelingt. Mit der Einführung von S-bike schaffen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um der Salzburger Bevölkerung einen umfangreichen Mobilitätsmix zur Verfügung zu stellen. Neben dem günstigsten Angebot österreichweit und gut ausgebauten Linien im Stadt- und Regionalverkehr setzen wir mit diesem Bike-Sharing-Angebot einen weiteren Meilenstein, um die Menschen zum Umstieg zu bewegen und damit die Mobilitätswende voranzutreiben.“

Johannes Gfrerer, Geschäftsführer Salzburger Verkehrsverbund (SVV) „Das Besondere an S-bike ist die Einbindung in das Öffi-Gesamtsystem.“

STATIONEN AN KERNPUNKTEN

Das neue Bike-Sharing-System bietet eine flexible und klimafreundliche Möglichkeit für die Mobilität in der Stadt Salzburg. Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl freut sich: „Mit S-bike bekommt Salzburg ein Bike-Sharing-System, auf das viele Menschen schon gewartet haben.“ Und Stadträtin Anna Schiester ergänzt: „S-bike ist vor allem praktisch: Man kommt am Bahnhof an, steigt aus dem Bus oder Obus aus und kann für den letzten Weg einfach aufs Rad wechseln.“ Durch die Einbindung in den öffentlichen Verkehr bietet S-bike eine besonders attraktive Lösung für die erste und letzte Meile. Die Stationen wurden aus diesem Grund besonders an Knotenpunkten entlang der Hauptverkehrsachsen, an Bahnhöfen und Uni-Standorten sowie in der Innenstadt und den Stadtgrenzen geplant.

Johannes Gfrerer, Geschäftsführer des Salzburger Verkehrsverbundes (SVV) sagt: „Das Besondere an S-bike ist die Einbindung in das Öffi-Gesamtsystem. Neben Bus und Bahn sind jetzt auch Fahrräder Teil der öffentlichen Verkehrsmittel im Bundesland Salzburg. Wichtig war uns auch die Einbindung in die bestehende Öffi-App wegfinder, in der das Klimaticket hinterlegt werden kann und damit automatisch die ersten 30 Minuten gratis sind.“

So funktioniert‘s

Nutzerinnen und Nutzer eines Klimatickets oder einer S-bike Jahreskarte können ihre Karte direkt in der App hinterlegen und erhalten die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos. Jede weitere halbe Stunde wird zum reduzierten Tarif mit 1,50 Euro verrechnet. Die Räder können maximal vier Stunden ausgeliehen werden. Mit dem Aktionscode „ILIKESBIKE“ können die S-bikes zum Start zwei Mal 30 Minuten kostenlos getestet werden. Dafür muss der Code lediglich in der wegfinder App eingegeben und aktiviert werden. Im Normaltarif werden für eine Fahrt 3 Euro je angefangener 30 Minuten verrechnet. Die Bezahlung erfolgt automatisch über die in der App gewählte Zahlungsart.

Mit S-bike wird die Mobilität in der Stadt noch einfacher und flexibler. Und das rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr. Alle Schritte vom Finden der Stationen über die Buchung bis zur Rückgabe der S-bikes erfolgen bequem über die wegfinder App. Damit ist das Ausleihen besonders einfach: wegfinder App öffnen und die gewünschte Station suchen, QR-Code am S-bike scannen und die Fahrt starten. Für die Rückgabe muss das S-bike an einer beliebigen Station abgestellt werden, anschließend kann die Fahrt in der App beendet werden. Mittels Foto vom S-bike wird sichergestellt, dass dieses in den vorgesehenen Bereichen abgestellt wurde.

 

Landeshauptfrau-Stv. Stefan Schnöll: „Mit der Einführung von S-bike schaffen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um der Salzburger Bevölkerung einen umfangreichen Mobilitätsmix zur Verfügung zu stellen.“

Christian Granbacher-Roth