Mit „GNICE – Wohnen am Eichetwald“ ist im Salzburger Stadtteil Gneis eines der größten Wohnbauprojekte der vergangenen Jahre entstanden. Auf dem Areal wurden 17 mehrgeschossige Wohngebäude mit insgesamt 258 Wohnungen sowie ein Kindergarten errichtet.

Das Projekt der Heimat Österreich verbindet leistbaren Wohnraum, innovative Energietechnik und ein umfassendes Sozialkonzept und setzt damit neue Maßstäbe für nachhaltigen Wohnbau in Salzburg.

Quartier mit vielfältigen Wohnformen

Mit GNICE ist in der Mozartstadt nahezu ein eigenes Dorf entstanden. Das Quartier bietet Eigentumswohnungen, Baurechtseigentum, geförderte Mietwohnungen sowie Betreutes Wohnen. Damit ist ein vielfältiges Wohnangebot für unterschiedliche Ansprüche und Lebensphasen entstanden.

Ergänzt wird die Wohnanlage durch einen städtischen Kindergarten mit vier Gruppen, eine Krabbelgruppe, eine Arztordination, Gemeinschaftsflächen und großzügige Grünanlagen. Die Nähe zum Eichetwald bietet einen direkten Zugang zum Naherholungsgebiet, während die Salzburger Innenstadt in rund zehn Minuten erreichbar ist. Viele Wohnungen verfügen zudem über einen freien Blick auf die umliegende Bergwelt, das Grünland oder die Festung Hohensalzburg.

„Mit GNICE haben wir nicht nur leistbaren, sondern vor allem lebenswerten Wohnraum für viele Generationen geschaffen. Das Projekt vereint soziale Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit und architektonische Qualität“, sagt Ing. Stephan Gröger, Geschäftsführer der Heimat Österreich.

Große Freude bei der Übergabe Anfang Juli (v.l): Moderator Thorsten Jost, Christiane Berger, Michael Schober, Josef Seiwald, Brigitte Kern.

Soziales Miteinander

Insgesamt stehen 26 Wohnungen für Betreutes Wohnen sowie 14 Stützpunktwohnungen zur Verfügung. Die Betreuung übernimmt die Caritas Salzburg. Darüber hinaus entstehen zahlreiche Einrichtungen, die das Zusammenleben fördern. So wird auch der Verein „Silberstreif – gemeinsam Wohnen 50plus“ mit rund 30 Bewohnerinnen und Bewohnern in das Quartier einziehen. Auch der Kindergarten nimmt innerhalb des Projekts eine besondere Rolle ein. „Der Kindergarten liegt mir besonders am Herzen. Er gehört zu den wichtigsten Einrichtungen für junge Familien und schafft beste Voraussetzungen für die Entwicklung der Kinder“, betont Dir. Michael Schober, Geschäftsführer der Heimat Österreich.

Innovative Energieversorgung

Durch die intelligente Kombination von Photovoltaik, Geothermie, Bauteilaktivierung und Abwasserwärmerückgewinnung kann die gesamte Wohnanlage nahezu energieautark, CO₂-neutral und ohne fossile Energieträger betrieben werden. „Mit GNICE haben wir ein Niveau der Energieeffizienz erreicht, das neue Maßstäbe setzt. Das Energiesystem liefert Warmwasser, sorgt im Winter für angenehme Wärme und ermöglicht im Sommer eine nahezu kostenlose Kühlung. Davon profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen durch geringere Energiekosten und ein angenehmes Raumklima“, erklärt Ing. Dietmar Stampfer.

Die hohen ökologischen Standards wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Quartier erhielt unter anderem die Zertifizierung greenpass Gold für klimaresiliente Stadt- und Wohnbauprojekte sowie den klimaaktiv Gold Standard, eines der höchsten Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Österreich.